Haiti-Kinderhilfe

11. mail Reise Dezember 2015/Februar 2016

Sonntag, 28 Februar 2016.
11. mail Reise Dezember 2015/Februar 2016

Hallo,
unser Abflugtag rückt näher und die Zeit rennt uns davon. Meine letzten Eindrücke zu meinen 10 Wochen Haiti Baustelle. Treffe mich mit Pater Nerilus und Jean Claude. Treffe mich mit Lailen wegen Seeds. Sie Ist sofort damit einverstanden, dass sie künftig alle Unterlagen für das Patenschaft-Programm selber zusammenstellen muss. Sie möchte aber nochmals genaue Erklärungen. Farah hat mit den zwei Nachbarschulen, unseren Lehrern und den Lehrern von Billiguy ein Seminar für zwei Tage geplant, sowie einen Tag Treffen mit Eltern. Farah plant und wir besprechen die Themen, es wird erst ab Faschingssonntag starten. Farah hielt ein wunderbares Seminar ab, wir organsierten Essen und Trinken und alle waren dankbar für die gemeinsamen Stunden. Am Aschermittwoch waren alle Eltern eingeladen und Farah und Guerino diskutieren den ganzen Morgen mit ihnen. Über die Sicherheit des Kindergartens, unser Konzept, die Eltern Mitarbeit, sowie die Eltern die Entwicklung ihrer Kinder sehen. Muss sehr, sehr positiv gewesen sein und sollte alle zwei Monate wiederholt werden. Parallel kämpften wir auf der Baustelle. Ich wollte bei Abreise keine Handwerker mehr dort haben und alles muss weggesperrt sein.

10. mail Reise Dezember 2015/Februar 2016

Samstag, 27 Februar 2016.
10. mail Reise Dezember 2015/Februar 2016

Hallo.
Bin gerade wieder für zwei Tage in Port au Prince um die letzten Einkäufe zu machen. Es fehlten viele Kleinigkeiten, sowie Rohre für die Entlüftung der Toiletten. Rohre zu transportieren ist allerdings eine Strafe. Von der Stadt aus, fahre ich ja immer noch bergaufwärts, wenn ich die Rohre über das ‚Führerhaus‘ anbinde, komme ich nicht bei den Ein und Ausfahrten durch. Klappte aber, musste aber immer wieder anhalten und nachbinden.

8. mail Reise Dezember 2015/Januar 2016

Dienstag, 09 Februar 2016.
8. mail Reise Dezember 2015/Januar 2016

Hallo.
Heute ist Sonntag und alles etwas ruhiger. Einige Leute arbeiten zwar aber es ist nicht der sonstige Wahnsinn wie seit Wochen. Es gibt zwei Sachen täglich, das sind Staub und Lärm. Schweiß-Gerät, Bohrhammer, Betonmischer, Wasserpumpen, rufende Maurer.......abends sind wir einfach nur platt. Ab 20 Uhr schlafen alle..., allerdings stehen wir mit den Hühnern vor 6 Uhr auf. Die Hitze ist ab Mittag richtig lähmend. Im September haben wir aus Kaktus und  Bambusrohren einen Zaun errichtet und das Grundstück geteilt, um dort Ziegen unterzubringen. Allerdings hielt dieser Zaun unsere angeschafften Ziegen nicht in ihrem Bereich. Immer wieder Ziegenalarm und speziell für Farah, die ja gerade ihren ersten Gemüsegarten anlegt, gingen wir immer wieder auf gemeinsames Ziegen einfangen. Der Kaktuszaun hielt die Ziegen nicht zurück, im Gegenteil, sie fraßen ihn ab.

7. mail Reise Dezember 2015/Januar 2016

Montag, 01 Februar 2016.
7. mail Reise Dezember 2015/Januar 2016

Hallo.
Hans und David sind Freitagmorgen nach Hause geflogen. Auf der Fahrt von Cap nach Port-au-Prince sahen wir, dass sich einiges tut im Bereich Landwirtschaft. Sehr schön empfand ich, dass es wieder große Reisfelder gibt. Auch sah ich zum ersten Mal kleine Traktoren zum Umgraben der Reisfelder.
Einige Gemüse- und Maisfelder waren vorbildlich angelegt, ich denke es waren Projekte.
Freitag und Samstag war für mich wieder großer Einkaufstag in PaP. Hauptproblem war einmal wieder die Bank, die Schecks zurückgehen ließ, da meine Unterschrift nicht 100%ig war. Ich habe nun eine Kopie meiner offiziellen Unterschrift immer bei mir. Fand vieles in den verschiedenen Baumärkten.

6. mail Reise Dezember 2015

Montag, 25 Januar 2016.
6. mail Reise Dezember 2015

Hallo.
Irgendwie wollte ich schon lange schreiben, aber immer wieder waren die Tage fertig und wir alle entsprechend platt. David und Hans wandern gerade zur Zitadelle und ich bin am Parkplatz und 'sortiere' mich ein bisschen. Sind heute Morgen um 8 Uhr in unserem 'Camp' gestartet und kamen kurz vor 14 Uhr an der Zitadelle im Norden von Haiti an. Wir hatten einen Schnitt von 20 km in der Stunde, da die Straße unvorstellbar schlecht ist. Ich hatte es aber Hans in Deutschland versprochen und wir haben es auch geschafft. Morgen müssen wir allerdings vom Norden nach Port au Prince, da beide am Freitag nach Deutschland zurück fliegen. Hans bedauert es zutiefst und meinte, dass er das Gefühl hat, erst einige Tage hier zu sein.
Kindergarten: Läuft sehr gut.

5. mail Reise Dezember 2015

Donnerstag, 07 Januar 2016.
5. mail Reise Dezember 2015

Hallo, Irgendwie sind unsere Tage alle ähnlich. Die letzte Woche hatten wir jede Nacht von allen Bergen und aus den Dörfern Voodoo Trommeln, Singen, auch Schreien. Meist bis fünf Uhr morgens, aber da übernehmen die Hähne immer das Aufwecken. Wir schlafen immer noch auf dem Reservat unter unseren Abdeckplanen und irgendwie geht nichts irgendwie in großen Schritten weiter,
obwohl es ein Gewurle von Arbeitsteams gibt.

3. mail Reise Dezember 2015

Donnerstag, 31 Dezember 2015.
3. mail Reise Dezember 2015

Hallo.
Vor dem Jahresende nochmals ein kleiner Bericht. Allerdings geht seit Tagen kein Internet, also wird es wahrscheinlich auch nicht sofort gesendet werden.
Beim Verwaltungsgebäudewird gerade innen die Mauer abgeschliffen, so dass wir seit zwei Nächten auf dem Wasserreservoir schlafen. Gott sei Dank kein Regen, allerdings ist der Tau extrem nass. D.h. wo man liegt ist es warm und trocken, aber wehe man dreht den Kopf oder den Arm ist es nass und auch kalt.
Mussten leider über zwei Stunden off road fahren, um zur Bank zu kommen, Trinkwasser und wieder Ersatzteile zu kaufen.

Reise Dezember 2015

Montag, 21 Dezember 2015.
Reise Dezember 2015

Am 12. Dezember sind fünf Mitglieder von Haiti-Kinderhilfe e.V. nach Haiti geflogen um dort ihren Jahresurlaub von 5 Wochen bzw. 9 Wochen mit Arbeiten auf unserem Projekt „Kouraj pou lavni“ zu verbringen. Die Kosten für Flug und Hotel sind von den Reisenden selber bezahlt. So kann man also auch seinen Urlaub verbringen……. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nach der Rückkehr eigentlich erst einmal zwei Wochen Urlaub nötig wären, um wieder im normalen Leben anzukommen. Roswitha hat uns nach einer Woche eine erste Mail geschickt.
Cornelia Rébert-Graumann